Montag, 8. Dezember 2014

Erdbeer-Rhabarber

Erdbeer-Rhabarber ist jetzt nicht grad der Klassiker für die kalte Jahreszeit ;).

Aber hier ist es seit gefühlten Monaten grau in grau (und irgendwie keine Besserung in Sicht :( ), da tut ein wenig Farbe und Frucht sehr gut, finde ich!


Ein Pflege- und Luxusschätzchen aus jeder Menge fair-trade Bio-Babassu (natürlich von Martin!), viel Reiskeim und Kakaobutter, abgerundet mit Distel h.o., Raps und Rizinus mit ein wenig Zucker. Sehr ausgewogen und für mich eine "leichte" Mischung.

Beduftet ist sie mit Strawberry Smoothie und Rhubarb (beides von GF). Erwartungsgemäss hat dieser Mix schnell und stark angedickt. Perfekt für Schichten! Gefärbt mit Fuchsia und Forrest Green mit Titandioxid und im oberen Teil habe ich noch wenige rosa Seifenschnitzel versenkt. Und für den Fall, dass die PÖs nicht genug anheizen, durfte der Block auch noch in den Ofen zum Gelphasen anschubsen.

Die Seife riecht für meine Nase inzwischen etwas zu sehr nach Strawberry Smoothie. Beim nächsten Mal würde ich doppelt so viel Rhubarb nehmen, damit sie nicht gar so süss wird. Ansonsten mag ich die Farben und auch die Konsistenz dieser Seife. Würde ich wieder so machen! :)

Freitag, 28. November 2014

Sugar & Spice - Umzugseinweihungsseife

Meine erste Seife nach dem Umzug!

Ok ok, der Umzug ist schon wieder ein paar Monate her :). Aber ich komm irgendwie erst jetzt dazu, das Seifchen zu zeigen.

Anfang September hat mich also Schaumzwerg in der neuen Bleibe besucht und dann war - logisch! - natürlich seifeln angesagt.


Aus Kokos, Reiskeim, Macadamia, Kakaobutter und Palm ist diese Schichtseife entstanden. Eigentlich sollte nämlich das PÖ Sugar and Spice von GF andicken. Hat es auch ganz wunderbar beim Testseifchen vorher. Nun gut, bloss dieses Mal nicht und so sind die Schichten ein bisschen schief geraten ;).

Die Lauge haben wir 1:1 mit Wasser angesetzt und die restliche Flüssigkeit mit Mandelmilch aufgefüllt. Gefärbt haben wir mit Pigmenten von VvW: WEP Lavender, Fuchsia, Cowslip, Pale Gold und Lemon Curd. Diese Pigmente sollte man in etwas Öl dispergieren. Direkt in den Seifenleim gemischt gibt es Klumpen.

Ihr seht es an der Farbe, dass das PÖ nen ziemlichen Gelbstich mit einbringt. Zum Glück aber nicht Braun!



Gereift ist inzwischen ja zur Genüge, jetzt such ich nur nach ner zündenden Idee für die Verpackung :).










Freitag, 21. November 2014

Tannenwald

Einen kleinen Rest Seifenleim für nen Dufttest hatte ich von der American (C)ream und Blue Hearts über :). Passend zum Duft heisst das Seifchen Tannenwald.



Mit dem PÖ Birch Leaves von GF beduftet, das zwar nicht angedickt hat, aber den Leim deutlich gelblich gefärbt hat. Gefärbt ist sie mit WEP Apple von VvW, das mir ein tolles Grün gezaubert hat. Und der Anflug von Sodaasche stört mich hier gar nicht. Es sieht ein bisschen wie Rauhreif aus :).

Dienstag, 11. November 2014

Rosengarten

Eine ganz klassische Rosenseife, die einfach zu jeder Jahreszeit passt und ein absoluter Klassiker unter den Seifen ist. Ich weiss nicht, wie oft ich schon Rosenseife gemacht habe, aber wahrscheinlich ähnlich oft wie meine Lavendelmilch ;).

Der Seifenleim aus Kokos-, Distel-, Reiskeim- und Palmöl und Kakaobutter mit viel Quark hat aus unerfindlichen Gründen rumgezickt, so dass ich die getrennte Masse am nächsten Tag eingeschmolzen und in eine Blockform verfrachtet habe. Nach einem Tag war sie schon so fest, dass ich sie nur noch mit Mühe geschnitten bekommen habe und das Stempeln hat leider nicht mehr gut funktioniert. Es blieb also bei 2 gestempelten Stücken und die anderen sind nackig.


Beduftet habe ich meine Rosenseife mit PÖ English Rose (GF) und den ÄÖs Geranium und Palmarosa. Gefärbt ist sie mit einer Mischung aus Brillianrosa, Red und Titandioxid. Ein sanfter Rosaton, der auch die heisse Verseifung in der Microwelle gut überstanden hat :).

Freitag, 7. November 2014

Blue Hearts

Meine Blue Hearts-Seife ist auf der selben Basis wie die American (C)ream entstanden. Und auch das Design ist relativ ähnlich. Ich habe wieder Transparentseife benutzt, um die Herzeinleger herzustellen. Dieses Mal aber weisse TS und gefärbt ist sie mit PopMica Blue.


 Die Seife ist mit Kamasutra In The Mood von SP beduftet. Dieses PÖ hat nicht angedickt und verfärben tut es zum Glück auch nicht :). Für den Topfswirl  habe ich Leimteile mit Titandioxid, PopMicas Blue und Apple und Blue von GF eingefärbt.

Leider hat die Seife trotz im Ofen erzwungener Gelphase ziemlich Sodaasche angesetzt, weil ich eher kühl gearbeitet habe. Vor allem im weissen Teil sieht man das extrem. Aber waschen tut das Seiflein natürlich trotzdem :).

Sommerliebe

Das habe ich aus der 2. Leimhälfte der Reisblüte gezaubert:


Ein Swirl im Divider.


Gefärbt hatte ich hier zum ersten Mal -glaube ich- u.a. mit Farben von Vita von Waldehoe: WEP Hedgerow und WEP Hedgerow mit Titandioxid gemischt. Ausserdem ist ein Anteil mit jeder Menge Silbermica dabei und auch PopMica Blue und Blue von GF. Die Farben habe ich in etwa 100ml Leim gerührt und auf die vorher eingegossene Bodenplatte verteilt.



Den Boden habe ich mit dem PÖ Summer Loving von SP beduftet. Ich hatte es schon mal verseift und wusste deswegen, dass es andickt und verfärbt. Daher ist dieser Leimanteil mit Titandioxid aufgehellt und die Marmorierung habe ich ohne Duft gemacht ;).



Leider hat die Seife trotz Gelphase im Ofen recht viel Sodaasche angesetzt, die ich abhobeln musste. Aber so gefällt sie mir recht gut und den Duft mag ich sowieso :).

Sonntag, 2. November 2014

Für Männer ;)

Darüber freut sich der Mann ;):






Natürlich wieder mit meinem Schneidplotter Silhouette Cameo geschnitten. Macht wirklich Spass, Textilien damit aufzuhübschen! :D


Sonntag, 26. Oktober 2014

eat - sleep - SOAP

Ich hab was für mich entdeckt :D.

Flexfolie.

Für meinen Schneidplotter. Designen, schneiden, aufbügeln, freuen :D.


Ok gut, ganz so einfach gehts natürlich nicht, aber das sind die Basisschritte, wie man zu einem ganz persönlichen Kleidungsstück kommt, ohne dass man erst nähen lernen muss. Das kann ich nämlich sowas von gar nicht.

Ich hab die Silhouette Cameo (hier ist noch die alte, dann noch z.B. hier und hier). Das ist ein Schneidplotter für den Hobbybedarf. Man muss zwar schon einige (ok, viele!) Stunden investieren, damit man mit dem Programm und dem Gerät umgehen kann. Zum Glück gibts viele Anleitungen, die einem Hilfestellung geben. Aber eine gewisse Computeraffinität und ein Verständnis für Programme wie Irfanview/Photoshop/GIMP... sollte schon vorhanden sein, weils einfach nicht mal eben im Vorbeigehen funktioniert ;).

Man kann mit dem Plotter also nicht nur Karten, Etiketten und Co basteln. Individuelle und bedruckte Schachteln sind möglich und eben auch Designs/Schriftzüge aus z.B. Flexfolie, Flockfolie und Vinylfolie. Die ersten beiden gibts in viiiiielen Farben und Ausführungen, mit Vinyl habe ich bisher noch nicht gearbeitet.

Und das hier ist mein erstes Werk:



Natürlich auf nem uraltem Schlafshirt zum Testen. Ein bisschen schief ist es zwar aufgebügelt, aber für den ersten Versuch bin ich echt vollkommen zufrieden :D. Anscheinend kann man das Material auch bei 40 Grad auf links waschen. Die Beständigkeit muss sich aber noch bewähren.



Jetzt spuken schon jede Menge Ideen in meinem Kopf! Mal gucken, was ich als nächstes mache :).

Donnerstag, 16. Oktober 2014

American (C)ream

American (C)ream ist eine recht bekannte Duftrichtung eines Produktes von einer grossen britischen Kosmetikbadeseifenkramzeuchkette. Ich finde den Duft wirklich schön und musste ihn natürlich verseifen :D:


Dass er braun verfärbt, hab ich mir schon so gedacht... bloss mit den Flecken hab ich nicht gerechnet! Meine pösepöse PÖ-Mischung von SP American Dream und GF Double Cream hat leider schnell angedickt und gegriesbreit *seufz*. Die Herzeinleger habe ich mit einer Silikonform gemacht: Glycerinseife eingeschmolzen und einen halben TL voll Mica zugegeben. Eigentlich hatte ich mir ja einen transparenten Effekt mit ein bisschen Glitzerbling gewünscht, aber auch der Goldblock gefällt mir gut :).


Prinzipiell war der Leim aus Olive, Kokos, Raps, Kabu und Palm mit Seide gut handhabbar. Die Konsistenz der fertigen Seife ist angenehm. Mit der Qualität der Seife bin ich rundum zufrieden, bloss leider hat sich der Duft verändert und jetzt gefällt er mir nicht mehr so gut wie im unverseiften Zustand ;).

Reisblüte

Eine leichte und beschwingte Seife, diese Reisblüte :).

Ich hab zwar keine Ahnung, wie Reisblüten in Wirklichkeit riechen, aber den gleichnamigen Duft von GF finde ich sehr angenehm. Nicht zu frisch, nicht zu blumig, genau richtig. Leider ein bisschen zickig, da das PÖ zu Griesbrei neigt, wie man auch an der Struktur der Seife sieht. Meine Blockform war innerhalb von 20 Minuten von selbst in der Gelphase! Aber verfärben tut der Duft dafür kaum.


Sagunto hat mir vor ein paar Wochen ein paar  ihrer Omarstempel geliehen und das hier ist der erste Test. Ich bin total begeistert davon, sie lassen sich wirklich gut handhaben und sind einfach wunderschön. Selbstredend, dass ich daraufhin zuschlagen musste ;). Liebe sagunto, vielen vielen Dank für die Leihgabe!


Eine oder 2 Einzelformen ohne Duft mussten doch noch sein :D. Der Seifenleim selbst war aus Distel, Mandel, Kokos, Babassu, Shea, Palm und Raps und sehr lange gut zu bearbeiten. Die andere Seife, die ich daraus gemacht habe, zeige ich euch an anderes Mal :). Für heute lass ich euch aber noch ein Bild da, auf dem man schön die leichte Transparenz dieses Rezeptes sieht:

Montag, 13. Oktober 2014

Dupe me up!

Ich bin einfach ein grosser Fan von diesem glücklichen Schaf :D.



Hier mit einer Testverseifung von dem PÖ Dupe von GF: dickte nicht an, verfärbt etwas bräunlich (ich hatte TiO2 zugegeben). Der Duft hält sich gut, ich hatte ihn mit 10ml auf 380g Leim dosiert. Basis war hier eine Seife aus Kokos, Olive, Raps, Shea, Kakaobutter und Rizinusöl mit wenig Salz in der Lauge.

Dienstag, 7. Oktober 2014

Go Bananas!

Vor vielen vielen Jahren -daaaamals, als ich noch jung war, zumindest in meinem Siederleben- habe ich eine Bananenseife gesiedet. Irgendwie hat es mich zu der Zeit aber gar nicht so angesprochen, mich mit frischer Banane in der Seife zu waschen und der Duft war mir auch schnell über. Jetzt probiere ich es einfach nochmal :).


Grundlage ist ein amerikanisches Seifenrezept, dass im deutschsprachigen Raum so eher nicht empfohlen werden würde: 60% Palm, 20% Kokos und 20% Rizinus. Ich war aber ziemlich neugierig, wie sich ein -meiner Meinung nach!- sehr unausgewogenes Rezept auswirken würde. Und ausserdem wollte ich wissen, ob Banane wirklich irgendeinen Unterschied in Seife macht oder auch hier einfach die Psyche mitwäscht. Ein Einzelförmchen habe ich also mit dem Grundleim gefüllt und unter den Rest des Leimes eine pürierte Banane gemischt.


Blöderweise hat mir das PÖ Sweet Banana von behawe einen Strich durch die Rechnung gemacht. Ich konnte nach dem Einfüllen zusehen, wie sich der Seifenleim in der Form getrennt hat und musste das Ganze 2 Tage später einschmelzen. Ich habe beim Einschmelzen nichts weiter zugegeben. Der eingeschmolzene Leim war trotz den 80% feste Fette wunderbar handhabbar und fliessfähig auch ohne Joghurt und Co! Stempel auf die geschnittenen Stücke drauf und sie wurde doch noch so halbwegs ansehnlich ;).

Die Seife ist hart, aber irgendwie wirkt sie stump auf mich. Nichtsdestotrotz schäumt sie mit einem Alter von inzwischen etwa 6 Monaten halbwegs bereitwillig bei unserem harten Wasser. Anfangs eher grossblasig, der Schaum wird aber schnell kleinblasig und cremig.

ohne Banane nach 10x drehen

mit Banane nach 10x drehen

Bei der Version mit Banane hatte ich beim Anwaschen eher den Eindruck, dass die Banane den Schaum etwas unterdrückt. Das oft beschworene "mehr Cremigkeit" kann ich so nicht bestätigen. Ausser man setzt es mit wenig Schaum gleich...

ohne Banane nach 20x drehen

mit Banane nach 20x drehen

Das Rezept ist schon ok. Für mich persönlich zu wenig Schaum, aber ich fand es interessant, dieses Rezept zu testen. Die Banane in der Seife ist -siehe Bilder oben- für mein Empfinden dann aber wohl eher ein Fall für den Placeboeffekt ;).

Freitag, 3. Oktober 2014

Fern and Moss

Wenn ich Seife mache, stelle ich mir ab und zu etwas mehr Seifenleim her und teste neue Düfte. Zum Testschnuppern reichen ja oft kleine Mengen und die einschlägigen Händler verkaufen meistens auch Probemengen von 10ml. Je nach Duft reichen diese paar Milliliter für 350 bis 700g Leim (bei seeeehr intensiven Blumendüften eventuell auch mehr) und man kann nicht nur den Duft nach der Verseifung (siehe hier), sondern auch Andicken und Verfärbung (siehe da) beurteilen.

Ziemlich praktisch, wenn man den Duft der Wahl dann nochmal in größerer Menge verwenden will :)!



Bei so einer eher kleinen Seifenmenge fülle ich gern Einzelformen. Milky Way/Aloha/Flexus Molds und Silikonformen hab ich ja genug ;).

Hier habe ich den Restleim der Beerengold verwendet und mit Fern and Moss von gracefruit beduftet. Der Leim ist zwar mit Blaugrün eingefärbt, aber ihr seht, dass der Duft deutlich verfärbt (und ich ihn etwas ungleichmässig untergerührt hab...). Andicken tut er auch, das war aber bei der kleinen Menge noch handhabbar. Den Duft selbst finde ich ganz gut: frisch und ein bisschen waldig-tannig, rundum passend für Männer und deswegen auch die Autoform :).

Montag, 29. September 2014

Be Delicious

Als ich Teenie war, war das Parfüm All About Eve von Joop grad ziemlich en vogue und einige Jahre später folgte von DKNY Be Delicious. Den apfeligen Geruch mag ich von beiden Düften. Logisch, dass ich auch ein Dupe von letzterem mein Eigen nenne :)! Be Lucious von GF soll die Entsprechung sein und auch wenn ich mich ans Original nicht mehr so wirklich erinnern kann, mag ich den Duft sehr gerne.



In Seife verhält er sich laut Anbieter ganz brav, was ich in diesem Fall aber nicht beurteilen kann, da ich in der Microwelle heissverseift habe (eine ausführliche Anleitung zur MWHP gibts übrigens im Seifentreff-Forum). Verfärben tut der Duft auf jeden Fall gar nicht! 20ml Duft auf etwa 1600g Gesamtleim reichen hier gut.

Ich habe mein Rezept dieses Mal sehr hell gewählt: Kokosöl, Sheabutter, Distelöl und Macadamianussöl sind im unverseiften Zustand schon recht hell und ich habe eine sehr helle, fast weisse Seife bekommen, die darüberhinaus am nächsten Tag auch noch total hart war. Stempeln ging leider nicht mehr, aber auch so wurde es eine schöne Seife, finde ich :).

Donnerstag, 25. September 2014

Mitbringsel

Mein Mann hat mir was von der Wiesn mitgebracht. Ich weiß gar nicht, was er meint ;).

Mittwoch, 24. September 2014

Wieder online!

Die Telekom hat es endlich geschafft. Yaaaay! Wir haben wieder Telefon und Internet :D.

Leider hab ich an meinem Schreibtischplatz nicht wirklich W-LAN. 2 Wände, eine Waschmaschine und mein Vorratsschrank stehen der digitalen Datenübertragung im Weg ;). Wir probieren es erst mal mit Signalverstärkung per W-LAN Repeater und falls das nicht den gewünschten Effekt gibt, verlege ich halt ein Kabel.

Aber was bin ich froh, dass ich wieder an den Rest der Welt angeschlossen bin! :)

Freitag, 22. August 2014

Lebenszeichen

Wir sind umgezogen und immer noch ohne Telefon und Internet. Die fabulöse Deutsche Telekom findet keinen Port für uns und nein, wir haben nicht 1988, sondern 2014...

Deswegen bis auf weiteres auch keine neuen Beiträge und Bilder von mir. Ich hab schlichtweg keine Lust, auch am Wochenende in die Arbeit zu fahren, damit ich online sein kann ;).

Donnerstag, 10. Juli 2014

Kräuterhexe

Praktisch jedes Jahr siede ich eine Kräuterseife. Dieses Jahr wirds zwar ein bisschen knapp werden, weil bei uns was anderes ansteht in der nächsten Zeit, aber zum Ausgleich zeige ich euch die Seife aus dem letzten Jahr :). Und wie so viele Male zuvor heisst sie wieder Kräuterhexe, hat dementsprechend kleingehäckselte Kräuter intus und ist mit ätherischen Ölen beduftet.


Das Rezept ist routiniert und verlässlich (Kokos, Raps, Olive, Palm), aber mit einem kräftigen Anteil an Aprikosenkernöl wird aus dem bodenständigen Hexchen doch noch ein kleines Luxusweibchen ;).

Gefärbt ist sie mit wenig TiO2 und Maigrün. Die Lauge habe ich aus Kamillen- und Pfefferminzetee gebraut und die Kräuter (Salbei, Thymian, Zitronenmelisse und Pfefferminze) habe ich vor der Zugabe in etwas Olivenöl püriert. Beduftet ist die Seife mit den ätherischen Ölen Rosmarin, Grapefruit, Zypresse, Salbei, Zitroneneukalyptus, Elemi, Melisse indicum und Patchouli.

Montag, 30. Juni 2014

Marajo

Marajo hat mich neugierig gemacht. Also der Name vom Duft und wie ihn gf beschrieben hatte. Es soll ein Dupe sein, aber leider weiss ich nicht von welchem Parfum. Und inzwischen hat ihn gf anscheinend auch wieder aus dem Programm genommen. Er riecht wohl doch zu ähnlich wie Orange Blossom...


Und genau deswegen finde ich den Duft wohl auch gut :). Ich mag Orangenblüte.

Dieses Seifchen habe ich ihm Rahmen eines Testsiedens gemacht. Ab und an teste ich mich so durch die neu bestellten PÖs und guck mir Andicken und Verfärbung an. In diesem Fall waren es also knapp 9 ml PÖ Marajo auf 350g Leim, und das reicht auf alle Fälle locker. Eher würde ich ein bisschen runtergehen. Der Duft hat bei mir angedickt und auch etwas aufgeheizt. Aber bei ner kleinen Menge Seifenleim kann man auch Einzelformen noch gut füllen und die Gefahr, dass sie zu heiss werden ist auch nicht soooo gross.

Mein Rezept war aus Kokos, Distel, Shea, Raps, Kakaobutter, Mandel und Rizinusöl mit etwas Zucker in der Lauge. Gefärbt habe ich mit wenig Titandioxid und Sunset Yellow.

Ist zwar schade, dass gf das PÖ wieder aus dem Programm genommen hat, aber Orange Blossom alleine reicht eigentlich auch ;). Und die 3 Stücke, die ich gemacht habe, sind inzwischen auch schon alle wieder weg.

Freitag, 20. Juni 2014

Birnenjoghurt

Meine Birnenjoghurtseife ist ganz klar auch sowas wie ein Klassiker im Familien- und Freundeskreis :). Die geht irgendwie immer, egal ob Sommer oder Winter.

Und weil ich ja seltenst ein Rezept mehrmals siede, habe ich hier mal wieder eine neue Zusammensetzung von altbekannten und bewährten Seifenölen ausprobiert: Kokos, Olive, Raps, Shea, Kakaobutter sind dieses Mal in annähernd gleichem Verhältnis drin, abgerundet mit ein paar Prozentchen Rizinus und nem Teelöffel Salz.


Den Boden habe ich mit Sunset Yellow eingefärbt. Dieses Pigment verwende ich praktisch immer bei meiner Birnenseife. Es gibt so ein schönes und warmes Orange, passt einfach perfekt! :) Als Duftkombination ist es mal wieder Pear und Yoghurt von gracefruit. Das dickt zwar relativ fix an, aber wenn man nur den Boden beduftet, klappts echt gut. Oben drauf habe ich ne Marmorierung mit gefärbten und ungefärbten Leimteilen gemacht, die leider -trotz Gelphase!- zum Grossteil von Sodaasche aufgefressen wurden. Das durfte ich also wieder schön abhobeln *seufz*.

Trotzdem ist es eine schöne gute-Laune-Sonne-Sommerseife geworden, die teilweise auch schon wieder glückliche Abnehmer gefunden hat :).



Sonntag, 15. Juni 2014

Brown Sugar

Ach ja, an manchen Tagen sollte man keine Seife machen... ;)

Irgendwann hatte ich das PÖ Pixie Dust von Sensory Perfection schon mal verarbeitet. Es ist ein recht süsser, intensiver Duft, aber ich mag ihn sehr gerne. Blöderweise habe ich über die Zeit verdrängt, wie dieser Duft verfärbt. Dunkelbraun! Sehrsehrseeeeehr dunkelbraun. Und in Kombi mit TiO2 und Blaupaste ergab sich innerhalb kürzester Zeit ein äusserst apartes natoschlammgraubraungrün. Bäh.


Tja, da hat auch dieser schöne Stempel, den ich vor langer Zeit von der lieben Luna bekommen habe, nicht mehr viel rausreissen können ;).

Merke: Beim nächsten Mal wieder gucken, wie sich der Duft verhält! Diese Seife habe ich übrigens aus dem gleichen Leim wie die Pink Clouds gemacht, die ja duftmässig auch nicht der Bringer war. Ach ja, an manchen Tagen sollte man keine... *seufz*

Sonntag, 8. Juni 2014

Pink Clouds

Es gibt Düfte, die mag man in der Flasche und es gibt solche, die mag man nicht. Und dann gibts noch die Düfte, die sich zum Besseren oder zum Schlechteren in der Seife verändern. Das PÖ Cinderella von SP war jetzt für mich leider ein Duft, der sich ganz deutlich zum Schlechteren verändert hat...

In meiner Seife aus Kokos, Olive, Raps, Palm und Distel hat dieser Duft zwar angedickt, aber er verfärbt nicht. So kommt die sanfte Marmorierung mit Titandioxid und Fuchsia gefärbten Leimteilen schön zur Geltung. Die Lauge habe ich aus Wasser hergestellt und beim Emulgieren von Fetten und Laugen hab ich dann noch Kokosmilch zugegeben.



Von der Optik her gefällt mir die Seife wirklich gut! Und beim Duft gibts zum Glück soviele unterschiedliche Geschmäcker, dass auch dieses Werk einen glücklichen Besitzer gefunden hat :).

Sonntag, 1. Juni 2014

Orangenblüte

Ich bin verliebt in diesen Duft! ♥

Bei der Sorgenfrei hatte ich einen Teil des Leims für ein Testseifchen mit Orange Blossom von gracefruit eingeplant. Ich fand den Duft im Fläschen schon gut, allerdings ziemlich intensiv. Also habe ich von vornherein eine geringere Einsatzkonzentration als üblich gewählt. Letztendlich habe ich 1,5% auf die Gesamtmenge genommen und der Duft ist immer noch recht deutlich, auch nach Monaten. 1% reicht vermutlich locker ;).



Viele Blütendüfte dicken den Seifenleim an, Orange Blossom ist hier leider keine Ausnahme. Für wenige Einzelformen gehts dann meistens zwar trotzdem, aber bei ner größeren Menge Seife würde ich lieber ne Blockform verwenden. Schichten klappt hier bestimmt gut. Egal welches Design ihr umsetzt, auf jeden Fall wird man mit einem sehr schönen Blütenduft belohnt, der zudem ganz und gar nicht verfärbt!


Montag, 19. Mai 2014

Kaffeeseife

Kaffeeseife darf im Hause goodgirl nicht ausgehen!

Mit einer Lauge aus extrastarkem Kaffee wirkt diese Küchenseife hervorragend gegen alle anhänglichen Gerüche, die beim Kochen so an den Händen verbleiben können. Etwas Kaffeepulver habe ich als mechanischen Schrubbelzusatz zugegeben. Als Gegensatz dazu sorgt ein bisschen Milchzugabe in Pulverform für besonders cremigen Schaum. Die Seife selbst ist aus Kokosöl, Sheabutter, Kakaobutter, Reiskeim- und Olivenöl, eine Zusammenstellung, die gut schäumende und harte Seife verspricht.



Das Topping habe ich am nächsten Tag aus dem Leim einer anderen Seife hergestellt. Kakaopulver draufgestäubt, Kaffeebohne drauf und auch die Optik passt perfekt :).
Ein bisschen Leim ist übrig geblieben, der nicht mehr in meinen Quadivi von Salina gepasst hat. Also konnte ich noch ein paar Einzelformen füllen. Dieses Auto gefällt mir besonders gut :).



Habt alle eine schöne und sonnige Woche!

Sonntag, 20. April 2014

Frohe Ostern!

Frohe Ostern euch allen! :)

Montag, 7. April 2014

Expressionismus

Nicht hübsch, aber selten ;). Und ein Schaumwunder!


Dieses ziemlich wildbunte Stück ist schon im August 2013 entstanden und jetzt damit so ziemlich perfekt gereift. Von der Fettkombi bin ich absolut überzeugt, deswegen gibts ausnahmsweise die Prozente dazu ;):

26% Mandel
26% Macadamia
22% Kokos
17% Shea
9% Kakaobutter
Lauge aus destilliertem Wasser (33% der GFM), 1EL Zucker.

Man sieht ganz deutlich, dass mit dem PÖ Sweet Olive keine Marmorierung möglich ist... Schade, es riecht verseift wirklich angenehm!

Die eingefärbten Leimteile (Blaupaste, TiO2, Maigrün, Fichtennadelgrün, Sunset Yellow, Blütenorange, Red) konnte ich also nur noch draufpatschen und hoffen, dass der Herzeinleger die heftige Gelphase übersteht.

Aber hier endlich das Schaumfoto :). Soviel Schaum ist bei unserem harten Wasser schon ne Erwähnung wert!


Sonntag, 23. März 2014

Sorgenfrei

Als ich letztes Jahr mal wieder Waterlily von Gracefruit verseifen wollte, hat mir der Leim schon einen Strich durch die Rechnung gemacht, bevor ich dieses PÖ des Bösen überhaupt zugegeben hatte.  Waterlily ist eine Zicke sondersgleichen und heizt die Verseifungsreaktion auch so richtig an. Ein älteres Bild einer Gelphase on Speed im Einzelförmchen hatte ich euch ja hier schon mal gezeigt ;).

Nun gut, mein Leim war also schon viel zu dick für Waterlily und ich habe spontan auf eine Heissverseifung im Topf umdisponiert. Mit der Warmhaltefunktion unseres Herdes funktioniert das sehr gut und ein Wasserbad kann ich mir da sparen.



Das Rezept habe ich auf einer grossen Menge Aprikosenkern- und Macadamianussöl aufgebaut und mit Babassu, Palm, Kakaobutter, Raps und Kokosöl abgestimmt. Zwecks Härte habe ich noch etwas Candelillawachs zugegeben, das wäre aber wahrscheinlich gar nicht nötig gewesen.

Die Lauge habe ich mit wenig Wasser und viel Kokosmilch angerührt. Um den verseifenden Leim im Topf geschmeidiger zu bekommen, habe ich noch Natriumlaktat zugegeben. Das machte die Heissverseifung zu einem Kinderspiel :). Gefärbt habe ich mit Blaupaste und nach dem Einfüllen in den Divider habe ich die Masse mit irisierenden Glitter von Grimas (#057) bestreut. Der ist absolut problemlos in Seife und gibt noch einen Touch Extravaganz :).

Ahja, und Sorgenfrei heisst diese Seife, weil  mich der Duft an irgendwas aus meiner Kindheit erinnert :).

Ich wünsche euch allen einen schönen restlichen Sonntag mit euren Lieben! :)

Montag, 10. März 2014

Entchen Ahoi!

Seife ist super. Gelbe Entchen sind super. Eine Seife mit Entchen ist folglich megasuper :D.





Wer meinen Blog schon längere Zeit verfolgt, weiss, dass diese Idee nicht wirklich neu ist. Im Juni 2010 hatte ich schon mal so eine Seife gezeigt :). Das Rezept ist dieses Mal aber deutlich anders: Kokos-, Palm, Mandel-, Sesam-, Raps- und Rizinusöl sowie nicht zu knapp Sheabutter und ein paar Gramm Carbaubawachs.

Beduftet habe ich mit dem verfärbenden und andickenden PÖ Baby Powder von GF. Beides hat mich aber dieses Mal nicht besonders gestört, da ich den "Seeboden" eh schichten wollte. Die Wellen sind unbeduftet und mit Blaupaste, Ultramarinblau, Fichtennadelgrün, Forrest Green und Blaugrün eingefärbt. Für die Wellenstruktur muss man nur lange genug warten, bis der Leim pastös ist. Dann kann man ein schönes Topping gestalten. Ich hab hier mit nem Löffel gearbeitet. Und ein bisschen Gischt hat mir die Sodaasche beschert :).

Eingetüten habe ich dieses Seifchen dann in einem oben offenen Schächtelchen. Das muss ich euch aber später zeigen, weil ich noch kein Bild davon habe ;).




Dienstag, 4. März 2014

Südafrika

Ein paar Impressionen aus diesem so kontrastreichen Land.


Blick auf den Tafelberg von Table View aus. Wir haben unsere Rundreise in Kapstadt begonnen.

Die obere Seilbahnstation des Tafelberges im Nebel.

Ganz charakteristisch sind diese Flauschwolken, die über die Berge förmlich fliessen. Sobald die Wolken ein bisschen nach unten gesunken sind, lösen sie sich aber auf. Die Einheimischen nennen dieses Phänomen table cloth, also Tischdecke :).

Und oben auf dem Tafelberg kann man sich abseilen! Darauf haben wir aber verzichtet ;).

Blick auf Camps Bay, einem Vorort von Kapstadt, und die 12 Apostel (eigentlich sinds aber 17 Bergspitzen). Dort wohnen die, die es sich leisten können.

Auf dem Weg vom Flughafen nach Kapstadt wurden wir daran erinnert, dass die Apartheid immer noch sehr zu spüren ist. Wir begegneten diesen "informal settlements" (informellen Ansiedlungen) während unserer Reise recht oft.

Ein paar Tage später haben wir einen Ausflug zum Kap der Guten Hoffnung gemacht. Dieser tolle Strand lag auf dem Weg dorthin.

Blick auf das Kap der Guten Hoffnung. An dieser Stelle sind wir beim alten Leuchtturm des Kaps.

Mr goodgirl ist auch aufs Kap geklettert. Ich habe bei über 30 Grad keine Lust auf ne 20 minütige Kletterpartie gehabt und bin stattdessen am Strand entlangspaziert. Der rote Fleck bin ich :).

Auf dem Rückweg vom Kap mussten wir natürlich am Strand von Boulder anhalten. Dort gibts Pinguine, ganz nah!

Einen Tag später waren wir auf dem Weg zum Delheim Weingut bei Stellenbosch, in dem wir gut gegessen haben und gute Weine probieren durften. Die Tour durch deren Weinkeller war wunderbar und sehr interessant!

Antilope von links :). Zwei Tage später hat uns die Route durch die Kleine Karoo geführt, eine Halbwüste nordöstlich von Kapstadt. Eine sehr karge Gegend, wo sich kilometerlange gerade Strecken mit gewundenen Bergpässen abwechseln.

Die Reise ging dann an der Küste entlang weiter bis Plettenberg Bay. Das Bild zeigt, warum diese Region nicht nur bei Südafrikanern ein bliebtes Reiseziel ist :).


Mein persönliches Highlight der Reise war der Cheetah Walk im Tenikwa Reservat. Die schnurren, wenn man sie streichelt, ganz laut und tief. Einfach wunderschöne Tiere.

Ich war bei der Planung unseres Urlaubs gegen jegliche Safaris und Kram, aber das waren im Rückblick wirklich die beeindruckensten Momente. Jetzt bin ich froh, dass ich meine Meinung geändert hatte, auch wenn ich daduch so manches Mal um 6 Uhr morgens parat stehen musste. Das will was heissen, ich bin ja ne erklärte Nachteule!

Am gleichen Tag sind wir noch ins Botlierskop Private Game Reserve gefahren. Über solche Wege und noch schlimmer gings dann auf Touren durchs Reservat. Es war so toll, diese für uns nicht alltäglichen Tiere ganz nah zu erleben! Ich lasse die Bilder (die nur einen recht kleinen Ausschnitt zeigen, aber irgendwann ists auch mal gut) für sich sprechen.







Den Abschluss bildete er letzte Stop auf unserer Rundreise, bevor es wieder zurück nach Deutschland ging. Wir haben die letzte Nacht in Hermanus verbracht. Dort gibt es einen Cliff Walk, auf dem man unzählige tolle Aussichtspunke passiert. Mit Baden ist es an der Felsküste nicht weit, der Wellengang ist sehr stark. Aber der Ausblick ist einfach phä-no-menal!


Südafrika habe ich als ein schönes Urlaubsziel empfunden, auch wenn es natürlich viel Armut gibt, die man auch nicht ausblenden kann und sollte. Die Natur und die Tierwelt bildet hier einen Gegenpol und auch die Menschen sind uns in den meisten Fällen als sehr freundlich und hilfsbereit begegnet.

Seit fast 2 Wochen bin ich nun wieder daheim und kann immer noch vom Erlebten zehren. Afrika war bisher gar nicht auf meiner Agenda und ich war positiv überrascht. Wenn ihr mal die Gelegenheit habt, ergreift sie und reist hin :)!